Über uns
Wir stellen uns vor
Vom Kinderhundenarr zum Züchter
Schon mit 16 Jahren durfte ich meinen ersten Spitz mein Eigen nennen, es war ein Kleinspitz in Black and Tan.
Er war mein ständiger Begleiter, selbst zur Schule hat er mich bis zur ersten Straßenüberquerung gebracht, und ist dann wieder nach Hause gelaufen. Zur damaligen Zeit war das vom Verkehrsaufkommen noch möglich.
Auch mit Hundeausführdienst habe ich mein Taschengeld aufgebessert.
Für mich war es mein liebstes Hobby.
Auch kleine Tricks beizubringen, oder mich auf dem Hundeplatz mit Gehorsamkeit zu befassen war mein Hobby. Schade das es in den 80zigern noch nicht den Beruf Hundetrainer oder Hundewirt gab, das wäre mein Beruf gewesen.
Schon vor ca. 14 Jahren wollte ich mir den Traum vom braunen Großspitz erfüllen, aber da wurde ich nur belächelt. Es gab da so gut wie keine Exemplare und die paar, die es gab, waren schon vergeben. Der Deutsche Spitz ist eine Hunderasse, die es in verschiedenen Variationen gibt, der Zwerg- ( Pomeranian), Klein-, Mittel-, Großspitz und der Wolfsspitz. Sie haben so ziemlich die selben Merkmale, nur die Größe macht den Unterschied. Deshalb bin ich auch eine Züchterin deutscher Spitze, weil ich mehrere Variationen habe.
Verantwortung und Herzblut für den Deutschen Spitz
Auf unserer Webseite möchten wir Ihnen einen ehrlichen und bodenständigen Einblick geben, wie wir die Aufzucht unserer Hunde verstehen. Das Wort „Hobbyzucht“ wird heute oft missverstanden. Für uns bedeutet es schlichtweg: Wir betreiben diese Zucht nicht als Gewerbe, sondern als eine Herzensangelegenheit, in die wir sehr viel unserer Freizeit, unseres Interesses und unserer familiären Hingabe investieren.
Ein gesundes Maß aus Familienleben und Verantwortung
Neben unseren Hunden haben wir Kinder, Berufe und ein ganz normales Familienleben. Genau deshalb planen wir unsere Würfe mit viel Bedacht und Augenmaß. Bei uns gibt es Welpen nicht „auf Vorrat“. Wir planen einen Wurf erst dann, wenn sich im Vorfeld genügend verantwortungsvolle Interessenten auf unserer Warteliste zusammengefunden haben.
Der Deutsche Spitz, ein Kulturgut auf der Roten Liste
Viele Menschen wissen gar nicht, dass der Deutsche Spitz (insbesondere die Groß und Mittelspitze) laut der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) offiziell auf der Roten Liste der gefährdeten Haustierrassen steht.
Kein Modehund,
der Spitz ist weit entfernt davon, ein flüchtiger Modetrend zu sein.
Altes Erbe,
er kämpft bis heute mit unberechtigten Vorurteilen der Vergangenheit, weshalb der Genpool und der Kreis der Liebhaber im Vergleich zu anderen Rassen relativ überschaubar geblieben sind.
Unser kynologischer Weg, alte Linien und historische Farben vereinen
Genau hier setzt unsere Motivation an. Durch die vom IHV (Internationaler Hundeverband e.V.) genehmigte, kontrollierte Rückkreuzung unserer Japan-Spitz-Hündin leisten wir einen bescheidenen, aber kynologisch durchdachten Beitrag, um den Genpool der Spitze nachhaltig zu erweitern und zu stärken. Da der Japan-Spitz im Ursprung direkt vom weißen Deutschen Spitz abstammt, führen wir hier zusammen, was historisch schon immer zusammengehörte. Gleichzeitig nutzen wir so sein legendäres, unerschütterliches Tiefschwarz-Pigment, das den Welpen ihre lackschwarzen Nasen und den ausdrucksstarken „Eyeliner-Blick“ schenkt.
Bei unserem nächsten Wurf wird unsere Japan Spitzhündin, die das seltene Gen für das historische Ticking (Schimmelung/Roan) in sich trägt, und ein ausgewählter Rüde miteinander verpaart, da lassen wir die Natur entscheiden. In unserer Welpenstube darf die ursprüngliche Farbenvielfalt der alten Spitze wieder ganz behutsam aufleben. Uns interessieren keine sterilen Zuchtlinien. Uns fasziniert die reine Freude daran, dem Rassestandard entsprechende, wesensfeste und genetisch bestens aufgestellte Spitzenkinder heranwachsen zu sehen , von der kontrastreichen Schecke, über den dichten, historisch grau-blau melierten Schimmel-Look, bis hin zum optisch weißen Welpen.
HINTERGRUND-INFO: Der Japan-Spitz und seine Wurzeln
# Um zu verstehen, warum diese Verpaarung im IHV genehmigt wurde und biologisch absolut sinnvoll ist, lohnt sich ein Blick in die offiziellen Rassechroniken:
# • Das Jahr 1920: Der Ursprung des Japan-Spitzes liegt in großen, weißen Deutschen Spitzen. Diese Hunde gelangten um 1920 über Sibirien und den Nordosten Chinas nach Japan.
# • Die Weiterzucht: Die asiatischen Züchter waren von der Eleganz, dem Gebäude und der Erhabenheit der weißen deutschen Hunde so begeistert, dass sie ab 1921 mit dem Aufbau einer eigenen Population begannen.
# • Das Zuchtziel: Hauptfokus der japanischen Zucht war es von jeher, das strahlend helle Fell mit einem extrem kontrastreichen, tiefschwarzen Pigment an Augen und Nase zu kombinieren. Während dieses tiefe Pigment in europäischen Linien über die Jahrzehnte durch Farbtrennung teilweise blasser wurde, blieb es im Japan-Spitz perfekt erhalten.
# • Das Fazit: Unsere Hündin führt somit Blutlinien, die vor rund 100 Jahren aus den Ur-Spitzen Europas hervorgingen. Ihre Rückkreuzung in den deutschen Genpool ist keine Erfindung von "etwas Neuem", sondern das Zusammenführen zweier historisch getrennter Äste desselben Stammbaums zum Wohle der genetischen Vielfalt und Vitalität.
# Unser Weg zum gemeinsamen Wunschwelpen
# Die Geburt und Aufzucht unserer Spitzenkinder ist für unsere gesamte Familie ein intensiv begleitetes Lebensereignis. Da wir jeden Welpen mit unendlich viel Fürsorge prägen, liegt uns auch die Auswahl der zukünftigen Familien sehr am Herzen. Um den Ablauf für beide Seiten fair, transparent und verlässlich zu gestalten, gehen wir folgenden Weg:
# Schritt 1: Das Kennenlernen (Die Interessentenliste)
# Wenn Sie sich für einen Welpen aus unserer Zuchtstätte interessieren, freuen wir uns über eine erste Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon. Erzählen Sie uns gerne ein wenig über sich und Ihr Lebensumfeld. Passt das Bauchgefühl auf beiden Seiten, nehmen wir Sie gerne auf unsere unverbindliche Interessentenliste auf.
# Schritt 2: Die Nachricht nach der Geburt
# Sobald unsere Welpen das Licht der Welt erblickt haben, informieren wir alle Familien auf unserer Liste über die Anzahl der Welpen und die Verteilung der Farben. Sie haben dann zeitnah die Möglichkeit uns zu bestätigen, ob Ihr Interesse weiterhin aktiv ist.
# Schritt 3: Der persönliche Besuch & Feste Reservierung
# Ab der 4. Lebenswoche dürfen unsere Spitzenkinder den ersten Besuch empfangen. Ein persönliches Kennenlernen bei uns vor Ort ist für uns die Grundvoraussetzung für eine Vermittlung. Wenn die Chemie zwischen Ihnen, uns und dem Welpen perfekt stimmt, schließen wir eine schriftliche Reservierungsvereinbarung ab. Erst ab diesem Moment ist Ihr Wunschwelpe fest für Sie reserviert und die Vorfreude kann offiziell beginnen.








